Von links nach rechts: Christian Mitterhuber, Christian Huber

Banknotenbearbeitung

Bargeld ist Zahlungsmittel Nummer eins – vor Karten, Smartphones und Computern. Die globale Bargeldmenge nimmt jährlich um rund fünf Prozent zu. Diese Volumina müssen effizient gemanagt werden – von der Herstellung über den Umlauf bis zur Qualitätsprüfung und Vernichtung. G+D Currency Technology bietet Komplettlösungen für den gesamten Cash Cycle an.

Der Container fürs Bargeld

 

Südfrüchte, Smartphones, T-Shirts – wie all das von Produzenten rund um den Globus ins Ladenregal oder den Onlineshop kommt, ist bekannt. Meist per Schiff und LKW in großen Frachtcontainern. Aber wie ist das bei unserer Versorgung mit Bargeld? Christian Huber aus dem Business Development und Produktmanager Christian Mitterhuber von G+D haben darauf eine effiziente Antwort. 

Jahr für Jahr steigt die Zahl der Geldscheine im Umlauf. Eine gewaltige Herausforderung für die Logistik im Hintergrund – und für die Arbeit in Cash Centern. »Unsere neue Gene­ration von Bearbeitungssystemen kann Banknoten so schnell prüfen, sortieren und weiterverarbeiten, dass die Menschen, die die Systeme bedienen, kaum noch hinterherkommen«, sagt Huber.

Erleichterung schafft eine kleine Box. »Unsere grüne Kunststoffkiste namens NotaTracc® Tray ist der Frachtcontainer des Bargeldkreislaufs«, berichtet Mitterhuber begeistert. Das Prinzip: Zentralbank- und kommerzielle Cash Center können die normierten Kisten mit Scheinen beladen und einander liefern. »Damit lässt sich die Bank­notenbearbeitung automati­sieren.«

Im Cash Center bedeutet das: Anstatt das Geld in Bündeln zu erhalten, es mühsam manuell auszupacken und am Ende wieder zu Bündeln zu verarbeiten, kommen die Banknoten lose in der Box – und wandern automatisiert in die Maschine. »Wo bisher jeder Mitarbeiter eine Maschine kontinu­ierlich mit Geld füttern musste, kann er nun zwei Maschinen gleichzeitig bedienen. Für die Mitarbeiter ist die Arbeit nicht nur ergonomischer, sie ist auch wesentlich effizienter«, sagt Huber. Außerdem sinken die Risiken der Manipulation.

Eingesetzt werden könne NotaTracc® Tray, so Mitterhuber, für fast alle Anwendungsfälle rund ums Bargeld:

»Es motiviert uns jeden Tag aufs Neue, zusammen mit unseren Kunden die Automatisierung des Bargeldkreislaufs voranzutreiben.«

Das überzeugte schon mehr als ein Dutzend Kunden, darunter etwa die GSA Geldservice Austria Logistik, führendes Unternehmen im Bargeldhandling mit dem größten Markt­anteil in Österreich. Die NotaTracc® Trays und Loading Module sind dort bereits seit längerem im Einsatz.

Banknotenbearbeitungssystem BPS® M7

Box fürs Bargeld NotaTracc® Tray

Frank Amado Montaño Peña Stellvertretender Geschäftsführer der CBDR 

Banknotenpapier und -druck

G+D Currency Technology ist Marktführer rund um das Thema Bargeld und hat welt- weit bereits etwa 135 Milliarden Banknoten gedruckt. Eine der neuesten Innovationen auf diesem Gebiet ist der ins Banknotenpapier integrierte Hochsicher­heitsfaden Galaxy®. Kleinste Nano-Spiegel sorgen dafür, dass die Motive auf dem Faden im 3D-Effekt erscheinen und sich bei jedem Kippwinkel der Banknote deutlich farblich verändern.

Premiere im Portemonnaie

 

Mehrere Millionen Banknoten, fünf modernste Bargeld-Bearbeitungssysteme und eine Weltpremiere – all das lieferte G+D Currency Technology 2017 innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens erfolgreich an die Zentralbank der Dominikanischen Republik (CBDR). Frank Amado Montaño Peña, stellvertretender Geschäftsführer der CBDR, ist stolz auf die Ergebnisse für sein Land.

Herr Montaño, die Dominikanische Republik hat eine Banknote, die einzigartig auf der Welt ist. Was ist so besonders an ihr?

Anlässlich der Feier des 70-jährigen Bestehens unserer Zentralbank im Jahr 2017 haben wir eine Gedenkbanknote mit einem Wert von 500 RD$ herausgebracht, die zum ersten Mal in der langen Geschichte unserer Währung das Logo des Finanzinstituts trägt, wie man es auch von anderen Zentralbanken auf der Welt kennt. Gleichzeitig hat diese Banknote eines der aufwendigsten Sicherheitsfeatures der Welt.

 

Um welches Feature handelt es sich? 

Wir haben uns für den Sicherheitsfaden Galaxy® von G+D entschieden; damit ist bei uns die weltweit erste Banknote mit dieser Spitzentechnologie im Umlauf. 

 

Welche weiteren Banknoten der Dominikanischen Republik sind jetzt „made by G+D“? 

Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens gemäß der geltenden Gesetze bekam G+D den Zuschlag für die Lieferung von sechs Banknotenwerten der 2016er Reihe: 50, 100, 200, 500, 1000 und 2000 Dominikanische Pesos, alle ausgegeben im Jahr 2017. Diese Serie war eine große Herausforderung für das Unternehmen, da es dieses neue Design zum ersten Mal druckte. 

 

Die CBDR hat sich auch für die modernste Ausrüstung in der Banknotenbearbeitung entschieden?

Ja, wir haben jetzt ein Niveau an Arbeitssicherheit und Qualität für unsere Mitarbeiter erreicht, das wohl zu den besten der ganzen Region gehört. Dafür haben wir drei BPS® M7 Banknotenbearbeitungssysteme von G+D im Cash Center in unserer Zentrale in der Hauptstadt Santo Domingo und zwei weitere in unserer Filiale in Santiago de los Caballeros aufgestellt. 

»Wir haben jetzt ein Niveau an Arbeitssicherheit und Qualität für unsere Mitarbeiter erreicht, das wohl zu den besten der ganzen Region gehört.«

Inwiefern profitiert die Dominikanische Republik von diesen Neuerungen?

Gemäß unserer Verfassung ist die CBDR der einzige Ausgeber von Banknoten und Münzen. Es gehört also zu unseren Kernaufgaben, den Bedarf an Bargeld zu decken – und das zeitnah sowie in optimaler Qualität. So können Handel und Wandel in unserem Land geordnet vonstattengehen.

Der Sicherheitsfaden Galaxy® 
Echtheit durch Mikrospiegel 

Zentralbank der Dominikanischen Republik
Santo Domingo

Michael P. Brandau Senior Product Manager Verification Systems, Veridos GmbH

Nationaler Grenzschutz

Weltweit nimmt der private und dienstliche Reiseverkehr stetig zu. Das stellt auch Grenzkontrollsysteme vor immer größere Herausforderungen. In Marokko stellt Veridos – ein Joint Venture von G+D und der Bundesdruckerei – Grenzschutzlösungen für mehrere Flughäfen, Häfen und Grenzkontrollpunkte zu Lande bereit. Zusätzlich werden alle Arbeitsstationen an zentrale IT-Systeme und Datenbanken angebunden.

Hochmodern und sicher

 

Sicherheit und Technologie spielen im Königreich Marokko eine wichtige Rolle – auch wenn es um den Grenzschutz geht. Die G+D-Tochtergesellschaft Veridos installierte in Marokko innerhalb eines Jahres ein hochmodernes Grenzkontrollsystem. Michael Brandau, Senior Product Manager, hat von Anfang an in dem Projekt mitgearbeitet.

Herr Brandau, ein nationales Grenzsystem bereitzustellen ist eine Mammutaufgabe. Was war die größte Herausforderung?

Die hohe Komplexität. Marokko ist bei Reisenden sehr beliebt, es gibt eine Vielzahl an Grenzposten für den Luftverkehr, für den Straßenverkehr und für den Schiffsverkehr. Außerdem müssen mehrere Datenbanken vereinheitlicht werden. All das hat Veridos mit dem Kunden zusammen souverän gemanagt.

 

Wie ist das in der kurzen Zeit zu schaffen?

Wir sind mit Kollegen aus Deutschland direkt vor Ort. So können wir Probleme gemeinsam anpacken und oft schon lösen, bevor sie zu Verzögerungen führen. Obwohl die Zusammenarbeit für beide Seiten eine Premiere ist, sind wir gut eingespielt.

 

Wie geht es jetzt weiter?

Gerade wird die Hardware installiert: mehr als eintausend Arbeitsstationen für Grenzkontrollbeamte, dazu eGates für die automatisierte Grenzkontrolle und mobile Lesegeräte für ID-Dokumente, um zum Beispiel Reisende auch auf Kreuzfahrtschiffen zu überprüfen. 

»Marokko ist ein sehr technologieorientierter Staat. Dies gilt nun auch für die Grenzkontrollen, die Veridos auf den neuesten Stand gebracht hat. Nun können Grenzkontrollbeamte in nur 45 Sekunden einen vollständigen Kontrollprozess durchführen und Personen sicher überprüfen.«

Flughafen Menara
Marokko

Casablanca
Marokko

Von links nach rechts: 
Franz-J. Köllner Mitglied des Vorstandes des DG VERLAGES
Dr. Peter Söhne Leiter des Geschäftsbereichs Cards & Security, DG VERLAG

Mobiles Bezahlen

Weltweit nutzen 3,5 Milliarden Menschen Smartphones – mehr als doppelt so viele, wie noch vor fünf Jahren. Immer häufiger werden diese internetfähigen Endgeräte auch zum Bezahlen an der Kasse verwendet. G+D Mobile Security hat für seine Kunden bereits mehr als 100 solcher Bezahllösungen auf die Beine gestellt. Basis dafür ist die Nahfeldkommunikation (NFC), ein Kurzstreckenfunk zum Bezahlen im Vorbeigehen an einem Kassenterminal. Ganz aktuell erobert mobiles Bezahlen auch die sogenannten Wearables. Immer mehr der rund 200 Millionen weltweit benutzten Smartwatches und Fitnesstracker fungieren bereits als Geldbörse am Handgelenk.

Bezahlen im Vorbeigehen

 

Früher: Langes Warten in der Schlange an der Supermarktkasse. Heute: Einfach das Smartphone an ein Lesegerät halten und quasi im Vorbeigehen die Einkäufe begleichen. Möglich machen dies Volksbanken und Raiffeisenbanken: Sie bieten ihren Kunden eine digitale girocard oder Kreditkarte auf dem Handy an. Die hochsichere Technologie dafür stammt von G+D.

„Seit ich vor einigen Jahren Testkunde für mobiles Bezahlen bei der Dortmunder Volksbank in einem gemeinsamen Projekt von DG VERLAG und G+D Mobile Security war, bin ich von der bundesweiten Einführung dieses komfortablen Angebots überzeugt. Jetzt ist es soweit“, freut sich Dr. Peter Söhne, Leiter des Geschäftsbereichs Cards & Security des Deutschen Genossenschafts-Verlages eG. Seit Dezember 2017 läuft die Family&Friends-Testphase, an der rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Mittelhessen sowie der VR-Bank HessenLand teilnehmen. Ihr Vorteil: Über die VR-Banking-App können sie eine digitale Version ihrer girocard oder Kreditkarte auf ihr Smartphone laden und an Kassenterminals im Einzelhandel bargeldlos bezahlen.

„Voraussichtlich ab Sommer 2018 können dann rund 85 Prozent der Volksbanken und Raiffeisenbanken ihren Kunden die neue Bezahlmöglichkeit anbieten“, kündigt Franz-J. Köllner, Vorstandsmitglied des DG VERLAGES, an. „Damit kombinieren die genossenschaftlichen Finanzinstitute das Beste aus zwei Welten: regionale Verwurzelung und Präsenz beim Kunden vor Ort sowie komfortable und sichere digitale Angebote – quasi die Bankfiliale im Smartphone“, so Köllner.

Die Sicherheitstechnologie der digitalen Karten stellt der DG VERLAG in enger Zusammenarbeit mit G+D Mobile Security bereit. Ihr Name: HCE (Host Card Emulation). Dabei bleibt ein Teil der Kartendaten auf dem abgesicherten digitalen Kartenproduktionssystem, während ein anderer Teil in das Smartphone des Kunden geliefert wird. Spezielle Server, die von G+D gemanagt werden, schicken im Hintergrund für jede Zahlung verschlüsselte Einmal-Token. Diese topaktuelle Lösung ist kompatibel mit den hohen Sicherheitsanforderungen der großen Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa sowie mit den Systemen der Volksbanken und Raiffeisenbanken. 

„Die Digitalisierung des Bezahlvorgangs läuft auf vollen Touren und ist eher ein Marathon als ein Sprint“, betont Söhne. Und Vorstand Köllner ergänzt sportlich motiviert: „Die Volksbanken und Raiffeisenbanken laufen da ganz vorne mit – auch dank der langjährigen Zusammenarbeit mit G+D.“

»Die Digitalisierung des Bezahlens ist ein Marathon – und wir laufen da ganz vorne mit.«

Von links nach rechts: 
Satoshi Miyamoto, Yoshinori Matsumoto, Yasuhiro Sato, Qian He, Takashi Mochizuki, Hideki Hashimoto

eSim Management

Einer der dynamischsten Bereiche der digitalen Wirtschaft, denn schon heute interagieren Milliarden von intelligenten Geräten miteinander. Der Consumer-Markt zieht nun nach: 2020 werden voraussichtlich 850 Millionen eSIMs in Endkundengeräten wie Tablets oder Smartphones fest verbaut sein. Mit dem größten Anteil bei kommerziellen Implementierungen und Partnerschaften ist G+D Mobile Security führend auf dem globalen Markt für das eSIM-Management.

Tablet to Go

 

Ein Tablet kaufen, es gleich im Laden oder nach der Zustellung zu Hause mit dem Mobilfunknetz verbinden und sofort online sein? Dieser Traum vieler Anwender ist für die Kunden von NTT DOCOMO jetzt Realität. Japans größter Mobilfunkanbieter hat seit 2017 ein Tablet mit einer fest eingebetteten SIM-Karte (eSIM) auf dem Markt und ist mit dieser Technologie der Pionier im Massenmarkt für mobile Endgeräte. Möglich macht dies G+D Mobile Security.

So läuft es meistens: Endlich hält man das heiß ersehnte neue Tablet oder Smartphone in den Händen. Man will gleich loslegen, surfen, telefonieren, Fotos teilen. Doch es fehlt noch etwas: die SIM-Karte, die das Gerät mit einem Mobilfunknetz verbindet. Wenn die vom Mobilfunkanwender noch nicht geschickt wurde oder man wegen Größenunterschieden bei den SIM-Karten erst einen Adapter besorgen muss, kann die Geduld schon einmal auf eine harte Probe gestellt werden. Anders in Japan: „Mit der eSIM-Lösung von G+D bieten wir unseren Kunden nun vermutlich den weltweit schnellsten und zuverlässigsten Service, um sich ohne eine physische SIM-Karte ins Mobilnetz einzuwählen. Die Lösung unterstützt die Netze aller Mobilfunkanbieter und entspricht den von der Industrievereinigung GMSA definierten Standards. Für unsere Kunden heißt das, dass sie ihr Gerät mit eSIM-Technologie einfach und verlässlich mit den Mobilnetzen verbinden können“, berichtet Kenichi Mori, Senior Vice President und General Manager von NTT DOCOMO.

Ermöglicht wird dies durch das eSIM-Management von G+D: Der erste Schritt ist eine bereits vom Hersteller während der Produktion fest in das Tablet eingebaute SIM-Karte, die bei NTT DOCOMO registriert ist. Dadurch entfällt das mitunter umständliche Einlegen der bisherigen traditionellen SIM-Karte. Schritt zwei: Der Kunde kauft das Tablet – im NTT DOCOMO Geschäft oder online. Der dritte Schritt ist dann der wirklich spannende: Im Hintergrund lädt G+D die eSIM – das Mobilfunkanbieterprofil  mit dem gewählten Daten-
tarif – auf die eingebaute SIM-Karte. Fertig!

„Mit NTT DOCOMO verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit im industriellen eSIM-Management“, so Yoshinori Matsumoto, Executive Vice President von G+D Mobile Security in Japan. „Wir haben eine eSIM-Lösung entwickelt, die maximale Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit bietet.“ Die eSIM-Technologie ist auf dem Vormarsch – immer mehr Hersteller werden sie in ihre attraktivsten Mobilgeräte integrieren. Diese Geräte können dann über ihren gesamten Lebenszyklus aus der Ferne, also ohne erneuten Besuch des Kunden im Geschäft, verwaltet werden – von der Inbetriebnahme über Tarifänderungen bis hin zur Außerbetriebnahme. Die eSIM-Lösung von G+D erlaubt es den Kunden des Unternehmens, ihren Digitalisierungsprozess voranzutreiben und das Leben ihrer Endkunden einfacher und flexibler zu machen.

»Mit NTT DOCOMO verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit im industriellen eSIM-Management.«

NTT DOCOMO
Shop in Tokio

Tokio Tower
bei Nacht

Marco Breitenstein Divisionsleiter Innere Sicherheit bei secunet Security Networks AG

Automatisierte Grenzkontrolle

Mit den eGates von secunet läuft vieles im Hintergrund – blitzschnell und für Passagiere weder wahrnehm­bar noch störend. Über eine spezielle Software sind die Grenzkontrollpunkte mit Überwachungs-, Auswertungs- und Administrationsarbeitsplätzen verbunden, an denen Grenzschutz­mitarbeiter ihren Dienst tun. Rückgrat aller Aktivitäten ist ein zentrales hochsicheres Serversystem. Bislang hat secunet weltweit 250 solche Lösungen installiert.

Sicheres Tor zur Welt

 

Reisen ist für viele Menschen Ausdruck von Freiheit und Flexibilität. Manchmal kann es sich aber ziemlich zäh anfühlen – vor allem, wenn man lange in der Grenzkontrolle steckt. Wir geben Reisenden einen Teil ihrer Zeit zurück: Die vollautomatischen Schleusen unserer Konzerntochter secunet AG verkürzen Ein- und Ausreise- sowie Umsteigezeiten deutlich. Und sicher sind sie auch.

„Man muss das selbst nutzen, um zu sehen, wie einfach es ist. Sie schauen in überraschte Gesichter, wenn Sie Reisende sehen, die zum ersten Mal unser eGate benutzt haben“, berichtet Marco Breitenstein, Divisionsleiter bei secunet Security Networks AG, von seinem jüngsten Trip. „Am Flughafen Wien dauert es vom Auflegen des Passes über die Sicherheitsüberprüfung bis zum Austritt aus dem eGate nur etwas mehr als zehn Sekunden. Das lästige Warten vor der klassischen Grenzkontrolle entfällt – kein Wunder, dass Menschen mit glücklichen Gesichtern durch unsere eGates gehen.“ Am Wiener Flughafen Schwechat hat secunet gerade 25 davon installiert, in nur drei Monaten ab der Beauftragung. Weitere 25 sollen demnächst folgen, um das Drehkreuz nach Osteuropa gemäß den neuesten Bestimmungen des Schengener Abkommens auszustatten. 

Ein anderer Hub setzt schon etwas länger auf solche Lösungen made by secunet: Am isländischen Hauptstadtflughafen Keflavik sind seit 2017 zwölf eGates des Technologieführers in Betrieb. Tschechien vertraut am Prager Flughafen sogar schon seit 2011 darauf. Und auch die Bundespolizei arbeitet auf den sechs passagierstärksten deutschen Flughäfen mit unseren eGates.

„Fast 50 Millionen Passagiere haben unsere Systeme bereits benutzt. Hier macht sich bezahlt, dass wir unseren Schwerpunkt auf Komfort, Schnelligkeit und intuitive Bedienung gesetzt haben – bei gleichzeitig hoher Sicherheit“, betont Breitenstein. Zunächst legt der Passagier seinen elektronischen Pass auf ein Lesegerät. Dann betritt er das eGate, in dem ein Bild seines Gesichts aufgenommen wird. Dieses Foto wird mit dem Passbild biometrisch verglichen und später gelöscht. „Nur wenn keine Übereinstimmung vorliegt oder eine andere Sicherheitsprüfung fehlschlägt, übernimmt ein Grenzpolizist“, so Breitenstein. Außer zufriedenen Passagieren bedeutet dies auch noch Entlastung für das Personal, denn ein Kontrolleur kann vier eGates auf einmal betreuen. „Das heißt: Auf gleicher Fläche und mit gleichem Personal können viel mehr Passagiere abgefertigt werden. Für Flughäfen ist dies ein wichtiger Vorteil im immer härteren Wettbewerb.“

Keine Warteschlangen mehr, alles immer schneller – kann das sicher sein? „Gerade weil eGates vollautomatisch mit ausgefeilten Technologien funktionieren, sind sie sehr sicher und erlauben der Grenzpolizei, sich auf Risikogruppen zu konzentrieren“, betont Breitenstein. Hinzu kommt: Die Schleusen sind mit Fahndungssystemen der Polizei verbunden und leisten so einen wichtigen Beitrag im Schutz gegen Terrorgefahr und Kriminalität. Ab 2020 werden auch bestimmte Reisende, die nicht Schengen-Bürger sind, eGates nutzen können. Der Markt wächst also zügig weiter.

eGates in Island Automatisierte Grenzkontrollsysteme am internationalen Flughafen Keflavik

Reykjavík Blick auf Islands Hauptstadt

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